Trouble Shooting: Probleme mit deinen Posing Heels

Deine Posing Heels sind DAS wichtigste Equipment für ein sicheres und selbstbewusstes Posing.

Wenn deine Heels zu eng sind, oder gar zu breit, du keinen stabilen Stand findest, Schmerzen in Füßen oder Knöcheln bei längerem Posing bekommst, oder sie dir mit dem Verlauf deiner Prep/Off Season einfach nicht mehr passen - dann stehen dir diese Unbequemlichkeiten im Weg und können sogar der Grund dafür sein, warum du deine Posen nicht gut einnehmen kannst, oder der Walk trotz ewig langer Übung einfach nicht hinhaut.

To be honest: we’re not here for it. Demnach findest du folgend die häufigsten Probleme, die mit Posing Heels auftreten können, und weiters auch, wie du diese beheben kannst.

Bevor du dir deine Heels bestellst…

Vor dem Kauf deiner Heels solltest du sicherstellen, dass du auch das richtige Paar kaufst, das sowohl zu deinem Fuß, als auch zu deinem Verband passt. Genau dazu findest du in der Member-Bibliothek bereits ein Video, das wir dir hier ans Herz legen können.

Denn: die unten angeführten Tipps bringen dir nichts, wenn du eigentlich breitere Füße hast, aber einen Heel mit schmalem Fußbett trägst, oder vice verca. Achte also direkt beim Kauf darauf, den richtigen Stil zu wählen!

Deine Heels sitzen zu locker.

Wenn deine Heels zu locker sitzen, kann das verschiedene Gründe haben.
Solltest du deine Heels in der Off Season gekauft haben kann es sein, dass du durch den Verlauf deiner aktuellen Phase (vielleicht bist du ja gerade auf Diät?) Wassereinlagerungen/Körperfett an den Füßen verlierst, weshalb deine Heels nun schlichtweg etwas zu groß sind.
Je nachdem, wie stark diese Fluktuationen passieren, kann es ausreichen wenn du dir Pads bestellst (“Insole Cussions”), die dann auf Höhe deiner Zehen im Heel befestigt werden, und dir somit etwas mehr Stabilität bieten.
Sollten dir deine Heels trotzdem nicht passen kann es teilweise auch notwendig sein, ein kleineres Paar zu bestellen. Versuch aber zuerst mit Pads zu posen, denn meistens ist dieser kleine Quick Fix bereits ausreichend!

Deine Füße rutschen nach vorne weg.

Das nach vorne Rutschen deiner Füße kann aufgrund verschiedener Faktoren passieren: wenn deine Heels etwaig zu locker sitzen (siehe oben) - oder sogar zu eng! Denn in zu engen Heels kann dein Fuß nicht ausreichend Raum einnehmen und beginnen, nach vorne zu rutschen. Achte bei deiner nächsten Übungseinheit darauf, ob sich dein Heel etwaig zu locker, oder zu eng anfühlt, um dieses Problem zu adressieren.

Außerdem könnte dein Heel für dich und deine Bedürfnisse auch etwas zu hoch sein. Bei den von uns empfohlenen Modellen ist das jedoch sehr selten der Fall.

Deine Heels sind zu eng.

Bei zu engen Heels gilt es, die aktuelle Phase in der du dich befindest sowie deinen Zeitrahmen anzusehen. Denn vor allem direkt nach dem Kauf kann es sein, dass das Plastik deiner Heels noch nicht eingetragen ist, und demnach zu eng wird. Ein sanftes Anföhnen aus ausreichender Distanz für wenige Sekunden erwärmt das Plastik - probiere diesen kleinen Hack aus, und eventuell passen dir deine Heels gleich besser!
Sollten deine Heels weiterhin zu eng sein ist es etwaig notwendig, dass du dir ein größeres Paar Heels bestellst. Aber beachte: wenn aktuell in der Off Season bist, du zwischen zwei Schuhgrößen bist, und du die kleinere Größe gewählt hast, könnte es vorteilhaft sein, diesen zu kleinen Heel zu behalten. Denn außerhalb einer Prep haben wir sowohl mehr Körperfett, als auch mehr Wassereinlagerungen in unseren Füßen, was dazu führen kann, dass wir im Aufbau zwischen zwei Schuhgrößen die größere Größe benötigen, gegen Ende der Prep hingegen die kleinere Größe. So trage ich (Kathi, Founder von Progressing Posing), eine Schuhgröße 37.5 - in der Off Season pose ich im Schuhmodell Cocktail in Größe 38, am Ende der Prep benötige ich jedoch eine 37.

Knöchelschmerzen

Je nach Klasse und Verband üben wir relativ starken Druck auf unsere Knöchel aus - vor allem für Athlet:innen, die in kurzer Zeit sehr viel üben (beispielsweise First Timer, die verhältnismäßig spät mit ihrer Posing Practice starten) oder nach dem Wechseln von Heel-Styles können leichte Überbelastungen passieren.

Hier ist es empfehlenswert, diese Schmerzen natürlich immer ärztlich abklären zu lassen. Solltest du aktuell in Heels ohne Straps posen so empfiehlt es sich, etwaig Zusatzstraps zu benutzen, um deinem Knöchel etwas mehr Stabilität zu bieten und ihn so zu unterstützen. Diese Zusatzstraps sind online bestellbar und können auf Strapless Heels befestigt werden. Oftmals bietet das etwas Abhilfe! Empfehlenswert ist es hier, für den Anfang großteils mit Zusatzstraps zu posen, und auch die Dauer der Posing Practice zu minimieren, und mit dem Abklingen der Schmerzen ein Alternieren zwischen mit und ohne Zusatzstraps zu implementieren.

Außerdem könnte dein Heel für dich und deine Bedürfnisse auch etwas zu hoch sein. Bei den von uns empfohlenen Modellen ist das jedoch sehr selten der Fall, kann jedoch vorkommen, wenn du noch nie in Heels gestanden hast, und von einer Woche auf die andere von 0 Posingpractice zu 4x pro Woche 30-60Min gehst - oder von einem Heel mit einem sehr kleinen Absatz zu einem Heel mit höheren Absatz wechselst. In beiden Fällen benötigt dein Körper Zeit, um sich an die neue Belastung zu gewöhnen. Deshalb ist es empfehlenswert, langsam mit dem Posing zu starten und beim Wechsel von Heels auch hier genug Zeit einzuplanen.

Und? Hast du diese Tipps schon ausprobiert, um dich noch sicherer in deinen Heels zu fühlen? Wenn du dazu in Folge eine Frage hast, oder du hier noch keine Lösung für dein Posing-Heel Problem hast, dann meld dich jederzeit via Instagram-DM (@progressingposing) bei uns. 
Happy Posing Practice!! 
Deine Kathi
(CEO & Founder von Progressing Posing,  Bikini Advanced Posing Coach)